Burg Pecka

Die Burg Pecka ragt über dem gleichnamigen Städtchen empor und lockt als ein sehr attraktives Ziel viele Touristen an. Die früher „Harant“ gennante Burg bietet eine besondere Möglichkeit, über ihren Besitzer aus dem 17. Jh. Kryštof Harant mehr zu erfahren. Sehenswert sind bestimmt auch die mittelalterliche Folterkammer und die mittelalterliche schwarze Küche, die ihren Besuchern damalige Gerichtszubereitung näher bringt. In den neulich rekonstruierten Burgkellern kann man auch Galerie der modernen Bildhauerkunst besuchen. Die Burg bietet mehrere wunderschöne Ausblicke auf das Riesengebirge, die Burgen Kumburk und Bradlec, den Berg Zvièina und die malerische Umgebung von Pecka an. In den Burgsälen werden Konzerte, Schauspielvorstellungen, Vorlesungen, Konferenzen und Hochzeitszeremonien veranstaltet. Während der Sommersaison treffen sich Fechtgruppen auf der Burg zusammen, um ihre historische Fechtkunst vorzustellen. Sehr interessant ist auch die historische Vorstellung der Eroberung der Burg.
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Besuchszeiten
April, September
Samstag a Sonntag, Feiertag
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
Mai, Juni, Juniec, August
Täglich außer Montag
9.00 - 17.00 Uhr
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Telefon: +420 493 799 129
Kastellan:
Vìra Kociánová

Burg Kost

Die Burg Kost liegt 4 km nordwestlich von Sobotka, in der Landschaft, die dank ihrer Anmut zum Böhmischen Paradies genannt wurde. Sie wurde im bewaldeten Tal auf einer mächtigen sandsteinigen Felsenzunge erbaut. Die Burg hat Beneš von Wartenberg, mit seinem Sitz im nicht weit entfernten Sobotka, vor dem Jahr 1349 gegründet. Viele Herren und Verwalter besaßen die Burg und sorgten sowohl für Blüte als auch Fälle des Herrengutes von Kost. In den Jahren 1632 -1634 gehörte Kost dem Herzog Albrecht von Waldstein, der die Burg zu einer der drei Hauptfestungen seines Dominiums umbauen wollte. Seine Pläne sollten aber nicht erfüllt werden, denn er wurde am 24. Februar 1634 in Cheb (Eger) ermordert. Sein Tod beeinflusste schließlich sehr tragisch auch das Schicksal von Kost, die Burg wurde von der kaiserlichen Armee besetzt, wie übrigens alle Schlösser des toten Herzogs, und infolge von Unvorsichtigkeit des neuen Gesindes geriet sie um Mitternacht zwischen dem 18. und 19. Mai 1635 ins Feuer. Kurz danach wurde die Burg dem Grafen Heøman Èernín von Chudenice verkauft. Die ausgebrannten Paläste wurden teilweise repariert. Die Familie Èernín herrschte auf Kost bis 1738, dann musste sie die Burg verkaufen, um Schulden begleichen zu können. Die Burg kaufte der kaiserliche Hofmann Václav Kazimír Netolický von Eisenberg, dessen Familie Kost bis 1945 in ihrem Besitz hatte. Im Laufe des 19. Jhs. wurde die Burg mehrmals umgebaut, nicht alle Umbauten waren leider glücklich. Im größeren Maß wurde die Burg nach dem Jahr 1946 repariert. Sie wurde grundsätzlich vermessen, später wurde die architektonische Analyse bearbeitet, und 1953 starteten umfangreiche Sanier- und Restaurationsarbeiten. started.
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Besuchszeiten
April
Samstag, Sonntag, Feiertage
9.00 - 16.00 Uhr
Mai - Juni und September
Dienstag bis Sonntag
8.00 - 17.00 Uhr
Juli, August
Täglich
8.00 - 17.00 Uhr
Oktober
Samstag, Sonntag, Feiertage
9.00 - 16.00 Uhr
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Telefon: +420 493 571 144

Schloss Humprecht

Am nordwestlichen Rand von Sobotka liegt das Schloss, von Dichtern oft als Jagdschloss Humprecht besungen, das nach seinem Gründer, dem bekannten Barockkavalier Grafen Jan Humprecht Èernín von Chudenice, genannt wurde. Er ließ ein Jagdschloss erbauen, mit einem Gehege umgeben, in dem die Graffamilie Sommertage verbringen könnte. Das Schloss ist in zwei Elipsoiden geformt, von denen der innere etwa um zwei Stockwerke höher als der äußere ist. Der Raum zwischen den Elipsoiden wurde in Zimmer trapezförmiger Grundfläche aufgeteilt. Das Erdgeschoss war für das Hofgesinde, Zimmer im ersten Stock dann für die Herrschaften bestimmt. 1738 geriet das Herrengut in die Hände des Grafen Václav Kazimír Netolický von Eisenberg. Um 1780 wollte der Graf Antonín Vratislav Netolický das Schloss, das sich für einen ganzjährigen Aufenthalt der Adelfamilie nicht eignete, abreißen lassen und an demselben Ort ein neues Schloss erbauen. Zur größeren Reparatur des Schlosses Humprecht kam es erst im Jahre 1829, aber generell verödete das Schloss weiter. Im Jahre 1926 geriet das Schloss in den Besitz der Stadt Sobotka, für seine Restaurierung sorgte sich dann der Verein der Landsleute und Freunde von Stadt Sobotka und Umgebung. Während der Okkupation wollten die deutschen Truppen das Schloss als Luftschutzbeobachtungsstelle nützen, was schließlich verhindert wurde. Unter Betreuung des Museums der tschechischen Literatur in Prag wurde eine neue literaturgeschichtliche Abteilung in den ehemaligen Herrenzimmern im Jahre 1958 errichtet, die den Dichtern und Schriftstellern der Sobotka Region gewidmet ist.
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Besuchszeiten
April
Samstag, Sonntag, Feiertage
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
Mai - September
Dienstag bis Sonntag
8.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 17.00 Uhr
Oktober
Samstag, Sonntag, Feiertage
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
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Telefon: +420 493 571 583

Burg Valdstein

Die Burg Waldstein, etwa 3 km südlich von Turnov entfernt, stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jhs., leider kann ein genaueres Datum nicht bestimmt werden. In ein paar nachherigen Jahrzehnten entstand dann ein geschlossener Gurt von Felsenburgen zwischen dem ursprünglich königlichen Veliš bis zu der königlichen Burg Bezdìz. Die Burg Waldstein, ebenso wie auch andere Burgen der Zeit, machte sich die schwer zugänglichen Sandsteinblöcke zunutze, hier ist übrigens auch der Ursprung ihres Namens zu suchen. Von dem ursprünglichen Objekt ist aber nicht viel übrig geblieben. Von der Vorder- und Mittelburg blieben nur einige Außenwände übrig, und nur bei der Hinterburg erhielten sich Reste der Originalwände, unter denen mehrere Keller im Felsen gehauen sind, und an dem höchst liegenden Ort im Osten steht die ursprüngliche gotische Wand mit spitzen Fensteröffnungen. Mit Ausnahmen von Palast und Turm wurden die meisten Gebäuden aus Holz gebaut.
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Besuchszeiten
April
Samstag, Sonntag, Feiertage
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
Mai - September
Dienstag bis Sonntag
8.00 - 17.00 Uhr
Oktober
Samstag, Sonntag, Feiertage
9.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
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Telefon: +420 481 312 304

Burg Vranov

Auf der steilen Felsenklippe, die hoch über dem Jizera Fluss ragt, 4 km westlich von Železný Brod, wurde eine der letzten Burgen dieses Gebiets am Anfang des 15. Jhs. erbaut, die Burg Vranov. Die erste Nachricht von der Burg ist mit Heník von Waldstein verbunden, der sich im 1425 als „von Vranov“ bezeichnet. Zur Zeit ihrer Entstehung verfüllte die Burg Vranov alle Schutzanforderungen. Im Besitz der Familie Waldstein blieb Vranov das ganze 15. Jahrhundert, ohne in die Hussitenkriege deutlich eingegriffen zu haben. Dank den Umbauten in den 70er Jahren des 20. Jhs. wurde Vranov zur interessanten Synthese der kargen Überreste der mittelalterlichen Burg und der ästhetischen Empfindung des beginnenden 19. Jahrhunderts.
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April a Oktober
Täglich
9.00 - 15.00 Uhr
Mai - September
Täglich
8.00 - 16.00 Uhr
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Telefon: +420 483 392 151

Horni branna

Das Renaissanceschloss entstand im 16. Jh. am Ort einer ehemaligen Festung. Sehenswert ist vor allem seine Sgrafito-Technik-Dekoration. Die Schlossexposition erinnert uns an J. A. Komenský, der hier die Zeit vor seinem Abgang ins Exil verbrachte.
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Ganzjährlich
(nach vorheriger Absprache)
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Telefon: +420 481 584 178

Schloss Waldstein

Früher ein Renaissanceschloss, das durch eine Explosion im 1620 erheblich beschädigt wurde, bekam seine neue, verbreitete, früh barocke Gestalt während der Herrschaft von Albrecht von Waldstein. Und nicht nur die Gestalt, sondern auch eine neue Bedeutung – Albrecht von Waldstein erhob Jièín zum Zentrum des Herzogtums Friedland. Der meist attraktive Raum ist der Salon Dreier Kaiser im Empirestil. Museumsexpositionen sind der Landeskunde und Archäologie gewidmet und zugleich stellen sie die Schöpfung des akademischen Malers und Autors von Märchenräuber Rumcajs Radek Pilaø vor.
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Besuchszeiten
Januar - April
Dienstag bis Sonntag
9.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
Oktober - December
Dienstag bis Sonntag
9.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
Juli, August
Montag bis Sonntag
9.00 - 17.00 Uhr
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Telefon: +420 493 532 204

Ratiborice

Das Schloss in Ratiboøice gewann seinen Ruhm als Sitz der Fürstin Kateøina Vilemína Zaháòská, bekannt aus dem Roman Babièka (Großmutter) der tschechischen Schriftstellerin Božena Nìmcová. Das kleine Barockschloss – Sommersitz der Herrschaften – ließ die Fürstin im Empirestil umbauen. Das Schloss ist mit einem Naturpark umgeben, in dem man alle Orte und Gebäude finden kann, von denen das Buch erzählt.
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Besuchszeiten
April, Oktober
Samstag, Sonntag, Feiertage
10.00 - 15.00 Uhr
Mai - September
Täglich außer Montag
9.00 - 16.00 Uhr
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Telefon: +420 491 452 123

Schloss Harrachov

Das Renaissanceschloss wurde während des 30-jährigen Kriegs von Schweden ausgebrannt, dank der Familie Harrach wurde es aber neu erbaut. Seine Neurenaissancegestalt bekam das Schloss am Ende des 19. Jhs. Im Schloss hat das Museum des Riesengebirges seinen Sitz gefunden, das u.a. eine schöne Sammlung von Weihnachtskrippen und Exponate zur Entwicklung des Skisports in Böhmen ausstellt.
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Besuchszeiten
Januar - April
Dienstag bis Sonntag
8.00 - 17.00 Uhr
Oktober - December
Dienstag bis Sonntag
8.00 - 16.00 Uhr
Juli, August
Dienstag bis Sonntag
8.00 - 16.00 Uhr
Kontakt
Telefon: +420 481 543 041

Detenice

Das neu rekonstruierte Barockschloss wurde für die Öffentlichkeit erst vor kurzer Zeit wieder geöffnet (früher diente es als eine Sonderschule). Historische Innenräume sind unter anderem auch dank der Jagdtrophäensammlung und der Sammlung von Waffen aus aller Welt interessant.
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Besuchszeiten
Mai - September
Dienstag bis Sonntag
10.00 - 17.00 Uhr
April, Oktober
Samstag, Sonntag
10.00 - 17.00 Uhr
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Telefon: +420 493 596 132

Stare Hrady

Das Renaissanceschloss, früher eine gotische Burg, diente in der 2. Hälfte des 19. Jhs. als eine Brauerei und später für Abwechselung als eine Molkerei. Im Jahre 1960 entfloh das Schloss dank den lokalen Einwohnern seiner Vernichtung und dann wurde es stufenweise rekonstruiert. Fans der Literatur wissen die Arbeitszimmer und Bibliothek von J. Vrchlický, A. Jirásek und E. Krásnohorská schätzen.
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April - Oktober
Montag - Sonntag
9.00 - 17.00 Uhr
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Telefon: +420 493 598 680

Kuks

In den Jahren 1694-1724 ließ der Graf František Antonín Špork einen umfassenden Komplex von weltlichen und kirchlichen Gebäuden erbauen. Zum Impuls wurde Entdeckung der Mineralquellen. Von dem ursprünglichen Areal blieben die Spitalkirche der Heiligen Dreifaltigkeit, das Spital und einige Kurhäuser erhalten. In den historischen Innenräumen des Spitals ist auch die barocke Apotheke zusammen mit der pharmazeutischen Ausstellung „Zauber der Apotheke“ zu finden. Die größte Attraktion Kuks sind aber 24 Statuen von M. B. Braun – eine Hälfte stellt die Tugenden, die andere dann die Laster der Menschen treffend dar.
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Mai - September
Dienstag bis Sonntag
9.00 - 17.00 Uhr
Juni, April
Dienstag bis Sonntag
9.00 - 15.00 Uhr
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Telefon: +420 499 692 161
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